Über Amerika und die karibischen Inseln erstreckt sich das Verbreitungsgebiet der Familie der Tangaren. Ursprünglich sind rund 240 Tangarenarten wissenschaftlich beschrieben worden. Weil aber in jüngster Zeit etliche Spezies neu eingeordnet beziehungsweise durch molekulargenetische Untersuchungen neue Arten nachgewiesen werden konnten, ist die Zahl ständig im Wandel. Sicher weiß man, dass die Familie der Tangaren eine der größten innerhalb der Klasse der Vögel ist. Sie stellen über zehn Prozent aller in den amerikanischen Tropen vorkommenden Vogelarten. In Ecuador sind gemäß aktuellem Wissensstand (Mai 2018) 170 Tangarenarten beheimatet. Hierzu sei zudem angemerkt, dass einige Vogelspezies den Namensbestandteil „Tangare“ tragen, aber zur Familie der Kardinäle gehören.

Während meiner Reise in dieses südamerikanische Land konnte ich selbst eine ganze Reihe von Mitgliedern dieser Vogelfamilie beobachten und fotografieren; sie werden in diesem Kapitel vorgestellt.

Bischofstangare (Blue-gray tanager, Tangara episcopus)

Auf Deutsch nennt man diese Vögel auch Blautangaren. Je nachdem, zu welcher Unterart die in Ecuador lebenden Bischofstangaren gehören, haben sie entweder weiße Bereiche auf den Flügeln oder nicht. Alternativ wird die Art wissenschaftlich als Thraupis episcopus bezeichnet.

Blauflügel-Bergtangare (Blue-winged Mountain-tanager, Anisognathus somptuosus)

Blaukopf-Dacnis (Blue Dacnis, Dacnis cayana)

Bleiammertangare (Plumbeous Sierra-finch, Geospizopsis unicolor)

Ein alternativer wissenschaftlicher Name dieser Vogelart lautet Phrygilus unicolor.

Gelbbauchspelzer (Yellow-bellied Seedeater, Sporophila nigricollis)

Gelbrückentangare (Lemon-rumped Tanager, Ramphocelus icteronotus)

Einige Experten halten diese Vögel nicht für einer eigenständigen Art zugehörend, sondern stufen sie als Unterart der Feuerbürzeltangare (Ramphocelus flammigerus icteronotus) ein.

Goldtangare (Golden Tanager, Tangara arthus)

Ein alternativer wissenschaftlicher Name dieser Vogelart lautet Tangara aurulenta.

Grausaltator (Grayish Saltator, Saltator coerulescens)

Haubentangare (Flame-crested Tanager, Tachyphonus cristatus)

Kappen-Naschvogel (Green Honeycreeper, Chlorophanes spiza)

Opalscheiteltangare (Opal-crowned Tanager, Tangara callophrys)

Palmentangare (Palm Tanager, Tangara palmarum)

Ein weiterer beziehungsweise früher gebräuchlicher wissenschaftlicher Name für diese Vogelart lautet Thraupis palmarum.

Rostbauch-Hakenschnabel (Rusty Flowerpiercer, Diglossa sittoides)

Rotbauchtangare (Opal-rumped Tanager, Tangara velia)

Rotkopfkardinal (Red-capped Cardinal, Paroaria gularis)

Rotnackentangare (Golden-naped Tanager, Tangara ruficervix)

Safrangilbtangare (Saffron Finch, Sicalis flaveola)

Schwalbentangare (Swallow Tanager, Tersina viridis)

Schwarzblautangare (Blue-and-black Tanager, Tangara vassorii)

Schwarzhakenschnabel (Black Flowerpiercer, Diglossa humeralis)

Schwarzrückentangare (Fawn-breasted Tanager, Pipraeidea melanonota)

Schwarztangare (White-lined Tanager, Tachyphonus rufus)

Silberschnabeltangare (Silver-beaked Tanager, Ramphocelus carbo)

Zuckervogel (Bananaquit, Coereba flaveola)