Amphibien sind Landwirbeltiere, die jedoch einen Teil ihres Lebens – häufig das Larvenstadium – im Wasser verbringen. Junge Frosch- und Krötenlarven werden Kaulquappen genannt. Sie werden mit der Zeit je nach Art relativ groß. Vertreter der auch als Lurche bezeichneten Amphibien sind vielerorts im Ruhrgebiet und in dessen Umland heimisch, denn es gibt eine ganze Reihe geeigneter Lebensräume und Brutgewässer, auch wenn man es in dieser Region nicht unbedingt erwarten würde. Zu den Amphibien gehören unter anderem Frösche, Kröten und Molche.

Am dem späten Winter bis in den Herbst hinein lassen sich in Düsseldorf und in der Umgebung dieser Stadt an geeigneten Gewässern Amphibien beobachten. Doch sie kommen keineswegs nur dort vor. Manchen Kröten begegnet man beispielsweise auch in feuchten Wäldern, wo sie im Sommer nachts aktiv sind – und das sogar relativ weit vom nächsten Gewässer entfernt. Es ist also keineswegs so, dass Frösche und Kröten ausschließlich im Wasser leben.

In diesem Kapitel zeige ich jene Amphibienarten, die ich im Düsseldorfer Raum bereits beobachten konnte.

Bergmolch (Alpine Newt, Ichthyosaura alpestris)

Erdkröte (European Toad, Bufo bufo)

Grasfrosch (Common Frog, Rana temporaria)

Teichfrosch (Edible Frog, Pelophylax esculentus)

Teichmolch (Smooth Newt, Lissotriton vulgaris)