Im südlichen Afrika gibt es eine Vielzahl von Reptilienarten, von denen einige auch in Namibia vorkommen. Dort wurden nach Angaben der Namibia Biodiversity Database 260 Spezies nachgewiesen (Stand: November 2024). Während meines Aufenthaltes im Kuzikus Wildlife Reserve konnte ich eine Reihe von Arten beobachten und fast alle bestimmen. Nur die Schildkröten, die in den Wasserlöchern leben, konnte ich noch nicht bestimmen. Wenn Sie mir bei der Bestimmung helfen können, würde ich mich über eine Nachricht per E-Mail sehr freuen.

Zu den im Folgenden gezeigten Schlangen möchte ich vorab eine Erklärung abgeben. Obwohl ich in Namibia intensiv nach Schlangen Ausschau gehalten habe, um sie fotografieren zu können, habe ich nur zweimal eine Kapkobra gesehen. Andere Schlangen sind mir nicht begegnet. Die auf dieser Seite gezeigte Schwarze Mamba war ein Verkehrsopfer, das von einem der Besitzer des Kuzikus Wildlife Reserve mitgebracht wurde. Er hatte das Tier von Windhoek kommend auf der Straße gefunden. So hatte ich die Möglichkeit, gefahrlos Fotos dieser hochgiftigen Art aus nächster Nähe anfertigen zu können. Es ist nicht ratsam, sich lebenden Tieren zu nähern, um sie zu fotografieren. Und auch beim Umgang mit toten Giftschlangen ist größte Vorsicht geboten. Man könnte sich an den Giftzähnen verletzen und die gefährliche Flüssigkeit kann in den Körper gelangen, was einem Schlangenbiss gleichkommt. Wer also eine tote Schlange findet, sollte nicht leichtsinnig sein.

Kalahari-Baumskink (Kalahari Tree Skink, Trachylepis spilogaster)

Kapkobra (Cape Cobra, Naja nivea)

Kapwaran (White-throated Savanna Monitor, Varanus albigularis)

Rote Stachelagame (Dwarf Rockhead Agama, Agama aculeata)

Schwarze Mamba (Black Mamba, Dendroaspis polylepis)

Turners Dickfingergecko (Turner’s Thick-toed Gecko, Pachydactylus turneri)

Diese Tierart wird alternativ auch als Chondrodactylus turneri bezeichnet.

Unbestimmte Schildkrötenart

Unbestimmte Schildkrötenart Nr. 1; Foto: 31.03.2017, Kuzikus Wildlife Reserve
Unbestimmte Schildkrötenart Nr. 1; Foto: 31.03.2017, Kuzikus Wildlife Reserve