Im östlichen Teil Düsseldorfs ist man im niederbergischen Land. Sanfte Hügelketten reihen sich bis zum Horizont aneinander, dazwischen liegen einige relativ tiefe Talabschnitte. In einer solchen Senke befindet sich das Hubbelrather Bachtal, das seinen Namen aufgrund des benachbarten Stadtteils trägt. Es wird durch einen Höhenzug vom westlich gelegenen Rotthäuser Bachtal getrennt und ist weniger bekannt als das Nachbartal. Doch gerade für Naturliebhaber ist dieser Teilbereich der Großstadt Düsseldorf besonders attraktiv.

Am besten startet man seine Wanderung vom Gasthof Kaiserhaus aus. Von dort aus überquert man den Hubbelrather Weg und steigt über die Straße namens „Zum Höltgen“ ins Tal hinab. Der Weg führt vorbei an der Weide, auf der früher sehr urtümlich wirkende Schottische Hochlandrinder grasten. Ob sie heute noch dort sind, weiß ich bedauerlicherweise nicht. Im warmen Sommerhalbjahr gibt es am Wegesrand eine Menge schöner Blüten und Insekten zu sehen, darunter farbenfrohe Schmetterlinge, Käfer und Schwebfliegen. Außerdem sind in der mit Hecken und Bäumen durchsetzten Landschaft verschiedene Vogelarten zu sehen. Am Himmel ziehen häufig Rauch- und Mehlschwalben ihre Kreise. Weiter unten im Tal setzt der Hubbelrather Bach die Wiesen teilweise unter Wasser. Der feuchte Lebensraum bietet ebenfalls zahllosen Tieren ein Zuhause. Wer mag, kann später noch im Gut Mydlinghoven einkehren, das mitten im Hubbelrather Bachtal liegt. Oder aber man geht zurück zum Gasthof Kaiserhaus, der ebenfalls ideale Einkehrmöglichkeiten bietet. Weiter unten auf dieser Seite finden Sie sowohl eine Reihe fotografischer Impressionen aus dem Gebiet als auch Linktipps.

Impressionen aus dem Hubbelrather Bachtal


Linktipps

Naturschutzgebiet Hubbelrather Bachtal (D-006)
naturgucker.de-SymbolDas Gebiet bei Naturgucker.de